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Donnerstag, 27. Oktober 2011

Kaiserschmarrn

Was Kaiser Franz Joseph I. entzückt, kann uns gerade gut genug sein. Hauptgang für zwei oder Nachspeise für vier.























1/4 Liter Milch
120g Mehl
1/2 TL Salz
4 EL Rosinen
5 Eier
75g Butter
Puderzucker

Die Rosinen wässern, die Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und das weiße Eiweis mit einen Löffel entfernen. (geklärte Butter)
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen, das Eigelb mit Milch und gesiebtem Mehl verrühren und die Rosinen hinzugeben. Die Hälfte der Butter in eine große beschichtete Pfanne, die anderen zum Teig geben. Den Teig in die heiße Pfanne leeren und versuchen den Schmarrn wenn die Unterseite fest und leicht gebräunt ist zu wenden. Das dies unter Garantie schief geht ist nicht allzu tragisch, da er am Ende sowieso zerkratzt wird.
Mit Puderzucker besteuen und mit Zwetschkenkompott oder Apfelmuß servieren.

Zwetschkenkompott

Ein wildes Gepansche.



















1kg Zwetschken
eine halbe Flasche Rotwein
1EL Speisestärke
Zucker (Menge variiert nach Süße des Rotweins und Reifegrad der Zwetschken)
Zimt, Nelken   (Menge variiert nach verbleibenden Tagen bis Weihnachten)

Die gewaschen Zwetschenken achteln und mit etwas Zucker bei großer Hitze leicht karamellisieren. Mit dem Wein ablöschen, die Gewürze hinzugeben und bei niedrigerer Temperatur so weich kochen, dass die Früchte sich gerade noch nicht völlig auflösen. Gegen Ende die Speisestärke in etwas Wasser auflösen, hinzugeben und nochmal aufkochen lassen um die Bindung zu verstärken.
Die Zuckermenge variiert

Samstag, 11. Dezember 2010

Suppeé

Das Gefühl, das Samstage so schön macht, heißt Reue. In Katerstimmung köchelt man seinen Tee und gönnt seinem geschundenen Körper Balsam in Kompensation der Exzesse der Nacht. Frisches Obst, ein Glas Milch, wieso nicht gleich vegetarisch?
Die Suppe ist traditionell die Nahrung der Geschwächten und Regenerierenden. Das Rezept und vorallem die geniale Idee mit dem Frischkäse ist von Monja inspiriert und lässt sich beliebig mit anderen Gemüsevariationen abwandeln.


 















fünf mittelgroße Kartoffeln
eine große Süßkartoffel
drei Karotten
zwei Zwiebeln
eine Zehe Knoblauch
100ml Sahne
50g Butter
Curry-Mischung
Muskat
Ziegenfrischkäse

Zwiebeln, Karotten und Knoblauch kurz in Olivenöl andünsten. Dann das grob gewürfelte Gemüse und Salz mit Wasser hinzugeben und eine dreiviertel Stunde weichköcheln lassen. Das Wasser abgießen und auffangen, das Gemüse mit Sahne und Butter pürieren, mit dem Gemüsesud auf gewünschte Konsistenz verlängern und abschmecken. Mit ein paar Brocken Ziegenkäse anrichten.

Montag, 6. Dezember 2010

Adventsmenü

Für 2 Personen:

Vorspeise:

Warmer Kürbissalat mit Seranoschinken, Rucola und Parmesan


1/2 Butternut-Kürbis
100g Serano oder anderer geräucherter Schinken
100g Rucola
1Tl Koriandersamen
1Tl schwarze Pfefferkörner
Kürbiskerne
Balsamico
Olivenöl
Salz

Den Kürbis halbieren und die Hälften nochmals in 2 Stücke zerteilen und die Kernmasse herausnehmen. Nun den Kürbis schälen und mit Olivenöl einreiben. Die Koriandersamen mit dem Pfeffer und einem Tl Salz im Mörser grob malen und damit den Kürbis ebenfalls einreiben. Den Krübis in einem Bräter 1/2 Stunde oder länger bis er schön bräunlich geworden ist, bei 180 Grad Ober-Unterhitze in den vorgeheizten Ofen geben. Dann den Krübis leicht abkühlen lassen und derweil den Schinken auf den Tellern auslegen. Darauf den grob zerpflügten Krübis und den geputzen Ricola geben und mit Kürbiskernen und Parmesanstücken nach Belieben bestreuen. Am Ende einfach noch ein bisschen Balsamico mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen und den Salat damit beträufeln.


Hauptgang:

Rinderhüftsteaks mit Süßkartoffelpüree


3-4 Süßkaroffeln (je nach Größe)
Milch
50g Butter
1 Lorbeerblatt
5 Nelken
3 getrocknete Chilis

2 Rinderhüftsteaks (oder jedes andere Fleisch nach belieben)
100ml trockener Rotwein
150ml Rinderfond
1/2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Scheiben Ingwer
1 kleines Stück Zimtstange
4 Pimentkörner
2El Butter

Die Süßkartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Diese im Salzwasser mit dem Lorbeerblatt, den Nelken und den Chilis 20-30 min weichkochen. Die Gewürze herausnehmen und die Kartoffeln abschütten. In den Topf zurückgeben und zerstampfen oder was die Ausrüstung erlaubt. Den Topf leicht erhitzen, die Butter hinzugeben und die Milch unter kräftigem Rühren bis zur gewünschten Konsistenz hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Steaks Trocken tupfen und in Olvienöl von beiden Seiten scharf anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und dann die Hitze reduzieren und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer hinzugeben. Das Fleisch je nach Geschmack braten und frühzeitig aus der Pfanne nehmen und in Alufolie gewickelt ruhen lassen. Währendessen die Pfanne mit dem Rotwein ablöschen, fast verkochen lassen und den Fond mit den restlichen Gewürzen nachschütten. Die Sauce kräftig einreduzieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Herdplatte abschalten und mit der kalten Butter binden.


Als Nachtisch gabs ein Schokobrownie der aber irgendwann mal in gelungener Form nachgereicht wird ;)

Donnerstag, 25. November 2010

Schokoladen-Soufflé

Selbst die besten machen Fehler. Ich zum Beispiel habe heute viel zu wenig Risotto mit Zucchini gekocht. Der Nachtisch musste somit gewichtiger ausfallen, als einfach nur Lebkuchen mit kalter Milch.
Schokoladen-Soufflé klingt nach Aufwang und im Internet kursieren massenhaft komplizierte Rezepte. Um mich nicht verrückt machen zu lassen probierte ich es einfach frei Schnauze. Der erste Versuch in Espressotassen vor zwei Wochen war noch mangelhalt, aber lehrreich: Nie Eier in heiße Schokolade geben! Das Eiweise denaturiert und das ganze verkommt zu einer ziemlich zähe Angelegenheit.


















100g Zartbitterschokolade
Zwei Eier
4 EL Butter
2 EL Mehl
1 EL Zucker oder Puderzucker

Schokolade im Wasserbad schmelzen, Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Butter in die Schokolade rühren. Wenn die Masse auf unter 40° abgekühlt ist, die Eigelb, Mehl und Zucker hinzu geben und gut verrühren. Danach das Eiweiß in zwei Etappen unterheben und in gebutterten Formen für 12min bei 180° in die Ofen stellen. Je nach Größe der Formen die Backzeit verringern, damit der Kern flüssig bleibt.

 












Lässt man das Mehl beiseite und stellt das Ergebnis kalt, so erhält man eine wunderbare Mousse au Chocolat. Denn im Grunde habe ich nichts anderes gemacht, als ein Rezept von Gaston Lenôtre um etwas Mehl zu erweitern und zu backen.

Samstag, 13. November 2010

Chili

Um den Blog nicht gleich am Anfang zu anspruchsvoll werden zu lassen und den Focus mehr auf die schönen Alltagsgerichte zu legen hier ein schön scharfes Chili con Carne.
Perfekt bei so einem scheiß nass-windig-kalten Wetter wie hier im Norden.

Die Mengenangaben sind beliebig zu wählen, ich habe folgends für 2 Personen verbraucht, jedoch mit der Intention morgen oder heut Nacht noch eine schöne Protion zu haben.



650g Hackfleisch (gemischt oder nur rind)
4 Karotten
4 Stangen Staudensellerie (ebenso gut mit Knollensellerie)
500g (Abtropfgewicht) Kidney-Bohnen
2 Dosen stückige Tomaten
3El Tomatenmark
2 Zwiebeln
3 Zehen Koblauch
4 getrocknete Chilis (wer hat auch gern frische, dann nur 1-2), hier ist Vorsicht angebracht weil es so doch schön scharf wird, wers nicht mag einfach weniger
Oregano, Majoran, Rosmarin (und sämtlich Kräuter die man benutzen will)
Paprikapulver

Karotten und Sellerie in Würfel schneiden. Das Hackfleisch in einem großen Topf in Olivenöl scharf anbraten und dann die klein geschinttenen Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und mitbraten. Die Chilis klein schneiden und ab in die Pfanne. Wer sich noch nicht ganz sicher ist wie scharf es werden soll kann hier erstmal ein wenig reingeben und später immer noch nachschärfen.
Sellerie und Karotten mit dem Tomatenmark und den Gewürzen in den Topf geben, reichlich Salzen und Pfeffern und mit den Tomaten ablöschen.
Jetzt das ganze gerne 1-3 Stunden (je länger desto besser) mit Deckel köcheln lassen. Ein erstes Mal abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen und die Kidneybohnen in den Topf geben.
Nochmal ca 15 Minuten köcheln lassen ein letztes mal abschmecken und mit Brot servieren.

Sehr simples Gericht was auch gut für größere Gruppen zu kochen ist und mit jedem aufwärmen noch besser schmeckt.