[Rezept: essen & trinken]
Zu spät für Bärlauch und Waldmeister, zu früh für Pilze und an Fischfang ist Dank des Ansturms überhitzter Stadtbewohner schon garnicht zu denken. Zum Glück bietet Mutter Natur für alle Jäger und Sammler eine schmackhafte Alternative. Holludnerblüten schmecken als Sirup, direkt im Sekt und als Gelee und lassen sich zudem auchnoch zu einem schmackhaften Nachtisch verarbeiten.
Am besten nicht neben der Autobahn (wo er leider zu gerne wächst) oder zu tief hängende Blüten sammlen, ungewaschen schmecken die Blüten nämlich einfach am besten.
etwa zwölf Hollunderblüten
125g Mehl
acht EL Weißwein (kam mir etwas wenig vor, ich habe noch mehr Wein und gut Milch dazugegeben)
zwei Eigelb
zwei Eiweiß
30g Zucker
Milch
eine Prise Salz
Puderzucker
neutrales Öl zum ausbacken
Mehl, Wein, Eigelb und Zucker zu einem halbwegs flüssigen Teif verrühren. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter den Teig heben. Einen Teller mit Küchenpapier auslegen und im Backofen bei 70° bereithalten um die fertigen Hollerküchle warm zu halten. Ördentlich Öl (Ölpegel etwa 1cm) in eine Pfanne geben und erhitzen. Sobald sich im Öl an einem Holzkochlöffel Blasen bilden, die Blüten am Stil halten, in den Teig tauchen, kurz abtropen lassen und für etwa drei-vier Minuten in das Öl geben.Je nach größe der Pfanne und der Blüten dürften etwa drei Blüten hineinpassen. Dannach in Backofen warmhalten und die restlichen ausbacken.
Am besten mit Puderzucker und Vanilleeis servieren.
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Donnerstag, 31. Mai 2012
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Kaiserschmarrn
Was Kaiser Franz Joseph I. entzückt, kann uns gerade gut genug sein. Hauptgang für zwei oder Nachspeise für vier.

1/4 Liter Milch
120g Mehl
1/2 TL Salz
4 EL Rosinen
5 Eier
75g Butter
Puderzucker
Die Rosinen wässern, die Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und das weiße Eiweis mit einen Löffel entfernen. (geklärte Butter)
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen, das Eigelb mit Milch und gesiebtem Mehl verrühren und die Rosinen hinzugeben. Die Hälfte der Butter in eine große beschichtete Pfanne, die anderen zum Teig geben. Den Teig in die heiße Pfanne leeren und versuchen den Schmarrn wenn die Unterseite fest und leicht gebräunt ist zu wenden. Das dies unter Garantie schief geht ist nicht allzu tragisch, da er am Ende sowieso zerkratzt wird.
Mit Puderzucker besteuen und mit Zwetschkenkompott oder Apfelmuß servieren.
1/4 Liter Milch
120g Mehl
1/2 TL Salz
4 EL Rosinen
5 Eier
75g Butter
Puderzucker
Die Rosinen wässern, die Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und das weiße Eiweis mit einen Löffel entfernen. (geklärte Butter)
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen, das Eigelb mit Milch und gesiebtem Mehl verrühren und die Rosinen hinzugeben. Die Hälfte der Butter in eine große beschichtete Pfanne, die anderen zum Teig geben. Den Teig in die heiße Pfanne leeren und versuchen den Schmarrn wenn die Unterseite fest und leicht gebräunt ist zu wenden. Das dies unter Garantie schief geht ist nicht allzu tragisch, da er am Ende sowieso zerkratzt wird.
Mit Puderzucker besteuen und mit Zwetschkenkompott oder Apfelmuß servieren.
Zwetschkenkompott
Ein wildes Gepansche.
1kg Zwetschken
eine halbe Flasche Rotwein
1EL Speisestärke
Zucker (Menge variiert nach Süße des Rotweins und Reifegrad der Zwetschken)
Zimt, Nelken (Menge variiert nach verbleibenden Tagen bis Weihnachten)
Die gewaschen Zwetschenken achteln und mit etwas Zucker bei großer Hitze leicht karamellisieren. Mit dem Wein ablöschen, die Gewürze hinzugeben und bei niedrigerer Temperatur so weich kochen, dass die Früchte sich gerade noch nicht völlig auflösen. Gegen Ende die Speisestärke in etwas Wasser auflösen, hinzugeben und nochmal aufkochen lassen um die Bindung zu verstärken.
Die Zuckermenge variiert
1kg Zwetschken
eine halbe Flasche Rotwein
1EL Speisestärke
Zucker (Menge variiert nach Süße des Rotweins und Reifegrad der Zwetschken)
Zimt, Nelken (Menge variiert nach verbleibenden Tagen bis Weihnachten)
Die gewaschen Zwetschenken achteln und mit etwas Zucker bei großer Hitze leicht karamellisieren. Mit dem Wein ablöschen, die Gewürze hinzugeben und bei niedrigerer Temperatur so weich kochen, dass die Früchte sich gerade noch nicht völlig auflösen. Gegen Ende die Speisestärke in etwas Wasser auflösen, hinzugeben und nochmal aufkochen lassen um die Bindung zu verstärken.
Die Zuckermenge variiert
Donnerstag, 7. Juli 2011
Eis in einer Minute
Eis gehört zum Sommer
wie Blitz und Donner!
Ben and Jerry's, Häagen-Dazs, wenn man für einen Eierbecher Eis so viel ausgeben will, wie für eine gehobene Flasche Wein, ist man in deutschen Supermärkten bestens versorgt und auch Landliebe produziert für das schmalere Buget recht passable Eissorten. Abstand nehmen sollte man allerdings vor hochgezüchteten Alpträumen mit
weithin sichtbaren Warnhinweisen wie "Jetzt noch cremiger!" Man schmeckt Zucker, im Wissen, dass keiner enthalten ist. Man fühlt die Textur des Fettes, das nur in Spuren verhalten ist. Und was zur Hölle ist eigentlich Johannisbrotbaummehl und was hat es in meinem Eis zu suchen?
Aber einigen hundert Euros gibt es semiprofessionelle Kompressor-Eismaschinen für den Hausverbrauch. Ein hochwertiger Mixstab erfüllt jedoch auch seinen Zweck, solange man gefrorene Früchte im Tiefkühlfach hat.

200g Sahne
200g gefrorene Früchte (Erdbeeren, Heidelbeeren, whatever)
etwas Zucker
Die gezuckerte Sahne in einem hohen Gefäß steif schlagen, die Früchte hinzugeben und druchmixen. Allerdings muss das Eis sofort verzehrt werden, da es eine sehr flüssige Konsistenz hat.
Ansonsten könnte jetzt noch etwas über Phasenübergänge, Entropie und technische Arbeit in offenen Systemen erzählen...
wie Blitz und Donner!
Ben and Jerry's, Häagen-Dazs, wenn man für einen Eierbecher Eis so viel ausgeben will, wie für eine gehobene Flasche Wein, ist man in deutschen Supermärkten bestens versorgt und auch Landliebe produziert für das schmalere Buget recht passable Eissorten. Abstand nehmen sollte man allerdings vor hochgezüchteten Alpträumen mit
weithin sichtbaren Warnhinweisen wie "Jetzt noch cremiger!" Man schmeckt Zucker, im Wissen, dass keiner enthalten ist. Man fühlt die Textur des Fettes, das nur in Spuren verhalten ist. Und was zur Hölle ist eigentlich Johannisbrotbaummehl und was hat es in meinem Eis zu suchen?
Aber einigen hundert Euros gibt es semiprofessionelle Kompressor-Eismaschinen für den Hausverbrauch. Ein hochwertiger Mixstab erfüllt jedoch auch seinen Zweck, solange man gefrorene Früchte im Tiefkühlfach hat.
200g Sahne
200g gefrorene Früchte (Erdbeeren, Heidelbeeren, whatever)
etwas Zucker
Die gezuckerte Sahne in einem hohen Gefäß steif schlagen, die Früchte hinzugeben und druchmixen. Allerdings muss das Eis sofort verzehrt werden, da es eine sehr flüssige Konsistenz hat.
Ansonsten könnte jetzt noch etwas über Phasenübergänge, Entropie und technische Arbeit in offenen Systemen erzählen...
Freitag, 28. Januar 2011
Schokoladenparfait
"Gibts noch Nachtisch?"
"Wir haben noch: ne Tafel Schokolade und ähhhhhh..."
"Dass würd ich gern mal sehn, was du daraus machst!"
Der Vollständigkeit halber: zwei Eier und ein halber Becher Sahne waren auchnoch im Kühlschrank. Mousse au chocolat gab es allerdings neulich schon. Das Procedere dafür findet sich hier. Ersichtlicher Weise ohne Mehl und anschließendem Backen und mit folgenden Mengen:
125g Schokolade, 3 Eier (Wer's schaumiger und leichter mag nimmt ein Eiweiß mehr oder Eigelb weniger udn erstzt Butter durch Schalgsahne), 75g Butter, 20g Zucker.
Schokoladeneis wäre der Wahnsinn, aber welcher Student besitzt schon eine Eismaschine... Aber weshalb wurde wohl Parfait erfunden?
200g Schlagsahne
100g Schokolade
10g Zucker
Zimt nach belieben (Im Winter umso mehr!)
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Eier mit Zucker und Zimt über dem Abkühlenden Wasserbad leicht aufschalagen. Nach kurzer Abkühlphase die Schokolade der Sahne anschließend mit der Eimasse Vermengen. Nach zweieinhalb Stunden im Gefrierfach war die Konsitanz parfait. Bei längerer Verweildauer im Kühlschrank vor den Servieren leicht antauen lassen.
Was es dazu gab wird erst später verraten.
"Wir haben noch: ne Tafel Schokolade und ähhhhhh..."
"Dass würd ich gern mal sehn, was du daraus machst!"
Der Vollständigkeit halber: zwei Eier und ein halber Becher Sahne waren auchnoch im Kühlschrank. Mousse au chocolat gab es allerdings neulich schon. Das Procedere dafür findet sich hier. Ersichtlicher Weise ohne Mehl und anschließendem Backen und mit folgenden Mengen:
125g Schokolade, 3 Eier (Wer's schaumiger und leichter mag nimmt ein Eiweiß mehr oder Eigelb weniger udn erstzt Butter durch Schalgsahne), 75g Butter, 20g Zucker.
Schokoladeneis wäre der Wahnsinn, aber welcher Student besitzt schon eine Eismaschine... Aber weshalb wurde wohl Parfait erfunden?
200g Schlagsahne
100g Schokolade
10g Zucker
Zimt nach belieben (Im Winter umso mehr!)
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Eier mit Zucker und Zimt über dem Abkühlenden Wasserbad leicht aufschalagen. Nach kurzer Abkühlphase die Schokolade der Sahne anschließend mit der Eimasse Vermengen. Nach zweieinhalb Stunden im Gefrierfach war die Konsitanz parfait. Bei längerer Verweildauer im Kühlschrank vor den Servieren leicht antauen lassen.
Was es dazu gab wird erst später verraten.
Donnerstag, 25. November 2010
Schokoladen-Soufflé
Selbst die besten machen Fehler. Ich zum Beispiel habe heute viel zu wenig Risotto mit Zucchini gekocht. Der Nachtisch musste somit gewichtiger ausfallen, als einfach nur Lebkuchen mit kalter Milch.
Schokoladen-Soufflé klingt nach Aufwang und im Internet kursieren massenhaft komplizierte Rezepte. Um mich nicht verrückt machen zu lassen probierte ich es einfach frei Schnauze. Der erste Versuch in Espressotassen vor zwei Wochen war noch mangelhalt, aber lehrreich: Nie Eier in heiße Schokolade geben! Das Eiweise denaturiert und das ganze verkommt zu einer ziemlich zähe Angelegenheit.
Schokoladen-Soufflé klingt nach Aufwang und im Internet kursieren massenhaft komplizierte Rezepte. Um mich nicht verrückt machen zu lassen probierte ich es einfach frei Schnauze. Der erste Versuch in Espressotassen vor zwei Wochen war noch mangelhalt, aber lehrreich: Nie Eier in heiße Schokolade geben! Das Eiweise denaturiert und das ganze verkommt zu einer ziemlich zähe Angelegenheit.
100g Zartbitterschokolade
Zwei Eier
4 EL Butter
2 EL Mehl
1 EL Zucker oder Puderzucker
Schokolade im Wasserbad schmelzen, Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Butter in die Schokolade rühren. Wenn die Masse auf unter 40° abgekühlt ist, die Eigelb, Mehl und Zucker hinzu geben und gut verrühren. Danach das Eiweiß in zwei Etappen unterheben und in gebutterten Formen für 12min bei 180° in die Ofen stellen. Je nach Größe der Formen die Backzeit verringern, damit der Kern flüssig bleibt.
Lässt man das Mehl beiseite und stellt das Ergebnis kalt, so erhält man eine wunderbare Mousse au Chocolat. Denn im Grunde habe ich nichts anderes gemacht, als ein Rezept von Gaston Lenôtre um etwas Mehl zu erweitern und zu backen.
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