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Dienstag, 7. Juni 2011

Gazpacho Andaluz

Sie haben schon alles gegessen? Sie suchen den absoluten Kick? Verschwenden sie ihr Geld nicht für einen ausgebildeten Fugu-Koch. Werden sie selbst tätig, greifen sie zur Gurke!

















zwei Salatgurken
zwei Zehen Knoblauch
fünf Tomaten
eine rote Parprika
eine Zwiebel
Kräuter nach belieben

Die Gurken vierteln und die Kerne herausschneiden, die Totmaten an der Spitze kreuzförmig anschneiden und mit kochendem Wasser überbrühen, um sie häuten zu könnten. Alles grob Hacken und gut pürieren. Ob man einen Teil des Gemüses zurückhält um es stückweise hinzuzugeben oder man die Suppe durch ein Sieb passiert, bleibt jedem selbst überlassen. Nach dem Abschmecken sollte das Gazpacho einige Stunden im Kühlschrank durchziehen und kann an besonders heißen Tagen mit Eiswürfeln serviert werden.

Mittwoch, 30. März 2011

Bärlauchsüppchen

Einer der schönsten und sichersten Wege sich seine Gesellschaftsfähigkeit zu ruinieren und sich ins soziale Abseits zu stellen ist nehmen ist neben dem Tragen eines Pro-Atomkraft-Ansteckers der Verzehr einer Bärlauchsuppe.
Abgesehen von schelcht besuchten Wochenmärkten in Berlin-Charlottenburg trifft man den wilden Verwandten des Knoblauchs im Frühjahr in vielen Deutschen Wäldern. Sollte man auf die Idee kommen ihn selbst zu sammeln, ist Vorsicht geboten, da die ähnlich aussehenden Blätter des Maiglöckchens und anderer Gewächse potentiell tödlich sein können. Riecht der Waldboden plötzlich wie der Dönerbude um die Ecke, ist die Verwechslungsgefahr jedoch nahezu ausgeschlossen. Die Note des Bärlauch ist tendenziell ein wenig feiner, als die seines gemeinen Bruder, begleitet einen jedoch nicht weniger hartnäckig durch den darauffolgenden Tag.

















ein Bund Bärlauch
200g Sahne
4 kleine Katoffeln
Gemüsebrühe

Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in der Gemüsebrühe weichkochen. Zwichenzeitlich die Sahne Steif schlagen und beiseite Stellen.  Die Kartoffelsuppe sobald sie Knollen weich sind mit dem Mixer Pürieren, beim Verdickungsverhältnis herrscht freie Auswahl, je nachdem ob die Suppe als Vorspeise dienen oder abendfüllen sein soll. Den Bärlauch fein gehackt hinzgeben und kurz ein bis zwei Minuten mitköcheln lassen, dass er nicht zuviel von seinem Geschmack verliert. Den Topf vom Herd ziehen und kurz vor dem Servieren die Sahne hineinrühren oder als Hütchen servieren.

Samstag, 11. Dezember 2010

Suppeé

Das Gefühl, das Samstage so schön macht, heißt Reue. In Katerstimmung köchelt man seinen Tee und gönnt seinem geschundenen Körper Balsam in Kompensation der Exzesse der Nacht. Frisches Obst, ein Glas Milch, wieso nicht gleich vegetarisch?
Die Suppe ist traditionell die Nahrung der Geschwächten und Regenerierenden. Das Rezept und vorallem die geniale Idee mit dem Frischkäse ist von Monja inspiriert und lässt sich beliebig mit anderen Gemüsevariationen abwandeln.


 















fünf mittelgroße Kartoffeln
eine große Süßkartoffel
drei Karotten
zwei Zwiebeln
eine Zehe Knoblauch
100ml Sahne
50g Butter
Curry-Mischung
Muskat
Ziegenfrischkäse

Zwiebeln, Karotten und Knoblauch kurz in Olivenöl andünsten. Dann das grob gewürfelte Gemüse und Salz mit Wasser hinzugeben und eine dreiviertel Stunde weichköcheln lassen. Das Wasser abgießen und auffangen, das Gemüse mit Sahne und Butter pürieren, mit dem Gemüsesud auf gewünschte Konsistenz verlängern und abschmecken. Mit ein paar Brocken Ziegenkäse anrichten.