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Donnerstag, 3. November 2011

Tortilla Española

Neben der - im Ausland deutlich bekannteren, aber auch deutlich geldbeutelbelastenderen - Paella ist die Tortilla Española das Nationalgericht Spaniens.
Ob als Tapa oder Hauptgericht, schmackhaft und aus einfachsten Zutaten zubereitet, lohnt sich ein Versuch auf jedenfall!



Für eine Person als Hauptspeise:

1-3 Kartoffeln (je nach Größe)
1 mittlere Zwiebel
4 Esl Olivenöl (+2 Esl. Wasser)
Knoblauch (nach Geschmack - passt sehr gut), evtl Chilischote
2-3 Eier (je nach Größe)

Die Kartoffeln in feine Scheiben (3mm) schneiden, Zwiebel in mittlere Würfel.
Beides in einer mittelheißen Pfanne mit dem Öl und dem Wasser in 10 - 12 Minuten garkochen - die Kartoffeln sollten leicht schwimmen. Vorsicht mit der Temperatur, die Kartoffeln sollen weich kochen und nicht knusprig ausbacken.
Danach die Kartoffeln in ein Sieb geben, Öl evtl auffangen oder später nochmal ein Esl frisches in die Pfanne geben.
In einer Schüssel Eier verrühren, Salzen, Pfeffern und Kartoffel/Zwiebel-Masse hinzufügen, nochmal würzen.
Die Pfanne auf mittlere Temperatur bringen, im Öl Knoblauch/Chilli andünsten und dann die Ei-Kartoffelmasse hineingeben.
Langsam stocken lassen und nach ca. 5-7 Minuten (evtl mit Hilfe eines Tellers) wenden.
Goldbraun fertig braten und dann irgendwo zwischen Pfannen- und Zimmertemperatur servieren.

Der Kreativität sind bei der Tortilla Española keine Grenzen gesetzt, klassische Variationen sind zum Beispiel Tortilla mit Lauch, mit Chorizo, mit Spinat oder mit Champignons. Einfach mit dem Knoblauch in der Pfanne anbraten.
Ich habe ganz am Ende noch frische Tomatenscheiben und Parmesan draufgelegt.

Samstag, 20. November 2010

Kürbis-Flammkuchen

Angeregt von Jules gabs gestern Flammkuchen.
Da der Teig aber für vieles zu gebrauchen ist, wollten wir nicht nur den (sehr geil schmeckenden) normalen Flammkuchen machen, sondern einen mit Kürbis.

Man nehme also den Teig vom Jules, ich verwende gern Honig statt Zucker was dem Teig noch eine schöne Note gibt. So dünn wie möglich ausrollen und mit Crème fraîche bestreichen. Den Kürbis (ich nahm Hokkaido-Kürbis) schälen, muss man beim Hokkaido jedoch nicht unbedingt, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in lange hauchdünne Scheiben schneiden. Den "Flammkuchen" damit großzügig belegen und noch klein geschnittene Frühlingszwiebeln drauf geben. Mit viel Salz und Pfeffer würzen und bei größtmöglicher Hitze in den Ofen geben und solang backen bis der Teig knusprig ist.
Einfach nur lecker und fast gleichwertig mit dem "echten" Flammkuchen.

Donnerstag, 11. November 2010

Steinpilzrisotto

Ja, da hat man abgesehn von zwei Borreliose-Infizierten auch mehr Steinpilze aus dem Schönbuch mitgebracht, als man jemals essen könnte? Da hilft nur eines: Trocknen.
Allerdings geraten die in Plastiktüten verpacken Geschmacksbömbchen in Schrank schnell in Vergessenheit. Dabei lohnt es sich wirklich sie ab und an herauszukramen. Ob als Steinpilzmaultäschchen (Rezept folgt irgendwann) oder Risotto.


















Eine Familienportion: 

500g    Risottoreis
1l         Flüssigkeit (Brühe, Fond, Wein, Wasser)
200g    Parmesan
100g    getrocknete Steinpilze (je nach Geschmacksintensität mehr oder weniger)
2          Zwiebeln
2          Zehen Knoblauch
1 Glas  Noilly Prat
Olivenöl
Butter

Wenn kein Fond vorhanden: Gekörnte Brühe in warmes Wasser geben. Steinpilze zu Pulver mahlen oder raspeln, nach Geschmack auch teilweise in kleine Stückchen schneiden. Mit in das Warme Wasser geben.
Olivenöl und Butter in einen Topf geben und klein gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch glasig werden lassen. Den Reis hinzugeben und ebenfalls glasig werden lassen. Mit dem Wermuth oder Wein ablöschen, Kopf über den Topf halten und tief einatmen. Die restliche Flüssigkeit in den nächsten 20 Minuten in drei Etappen unter fleißigem rühren hinzugeben. Wenn die Gesamtkonsistenz klebrig der das Korn aber noch bissfest ist dem geriebenen Parmesan hineinrühren, den Topf von der Flamme nehmen und zwei Minuten bei geschlossenem Deckel durchziehn lassen.

Italienische Mammas behaupten, man dürfe immer nur in die gleiche Richtung rühren.